MXWendler
Immersiver Raum mit Projektion von Planeten auf Wände und Boden
Immersive Räume & Museen

Wand, Decke und Boden als ein Bild

Immersive Räume, Panoramaprojektionen und Dauerinstallationen laufen monatelang automatisiert. Ein FXServer treibt bis zu 16 Projektoren, Softedge und Black Level fügen die Flächen zusammen, der Zeitplan folgt den Öffnungszeiten. Wir planen, koordinieren den Content, installieren und messen ein.

Immersiver Raum mit Op-Art-Muster auf Wänden und Boden
Warum immersive Räume

Ein Erlebnis für die Gruppe, nicht für die Brille

Anders als Virtual Reality teilen Besucher einen immersiven Raum gemeinsam. Projektion, Animation und Ton machen Zuschauer zu Teilnehmern, Inhalte bleiben länger im Gedächtnis. Museen und Science Center ergänzen Exponate, Ausstellungsgestalter setzen einen Auftakt oder Abschluss, Marken erzählen eine Geschichte in einem Raum statt auf einem Bildschirm.

  • Museen und Ausstellungen: Themenräume, Sonderausstellungen, Exponat-Projektion
  • Science Center und Lernwelten: interaktive Räume mit Sensoren und Tastern
  • Kunst: begehbare Videoarbeiten, 360-Grad-Panoramen mit Boden
  • Marken und Showrooms: Produkt im Raum, Content per Zeitplan gewechselt
Was ein Raum braucht

Nahtlos, leise, monatelang

Projektoren nach Raumgröße

Die Zahl der Projektoren folgt Fläche und Auflösung. Lichtstarke Geräte machen Verdunkelung und Leinwände überflüssig; moderne Laserprojektoren laufen bis zu 20.000 Stunden wartungsfrei.

Ein Server, alle Flächen

4 bis 16 Ausgänge aus einem FXServer, für große Räume mehrere Server synchron. EDID-Management in Hardware hält die Ausgangskonfiguration auch nach einem Projektortausch.

Softedge und Black Level

Überlappungen werden geblendet, Restlicht angeglichen, Ecken und Boden perspektivisch korrigiert. Masken schneiden Türen und Exponate aus.

Zeitplan statt Personal

Die Show startet zur Öffnungszeit, Projektoren werden per Cue geschaltet, abends fährt alles herunter. Nach Stromausfall startet der Server automatisch neu.

Technikraum und lange Wege

Der Server steht im Technikraum, die Besucher hören nichts. Signale laufen über SDI, Glasfaser oder HDBaseT; kleine Räume bekommen den superleisen GastspielServer.

Fernzugriff und Support

Status und Fehler meldet StageDesigner ins Netzwerk. Fernwartung schalten Sie frei, wenn Sie sie brauchen. Antwort vom Hersteller am selben Werktag.

Ausstellungsraum mit Projektionen auf Wände und Stellwände
So läuft das Playout

Content tauschen, ohne die Show neu zu bauen

In StageDesigner liegen die Medien im Preload, die Playlist enthält nur den Ablauf mit Verweisen darauf. Ein neuer Film für die Sonderausstellung wird getauscht, das Mapping und der Zeitplan bleiben. Vorhandener Content wird mit dem Mapping-Tool an die Raumgeometrie angepasst, auf Wunsch von uns.

  • Playlist mit Zeitsteuerung, Schleifen und Übergängen
  • Interaktion über Taster, Sensoren, Tablets: OSC, TCP/UDP, DMX, JavaScript
  • Live-Bilder über NDI oder SDI, etwa aus dem Labor oder der Werkstatt
  • Mehrkanal-Audio bis 64 Kanäle, Dante optional
  • Keine Cloud, kein Lizenzserver: Lizenz und Inhalte bleiben im Haus
Von der Idee zur Eröffnung

Vier Phasen, ein Ansprechpartner

1 · Konzept

Fläche prüfen, Technik planen

Eignung des Raums, Lichtverhältnisse, Projektorzahl und -position, Signalwege, Kostenrahmen. Leistungsverzeichnis für Förderantrag oder Ausschreibung.

2 · Content

Bilder, Animation, Film

Produktion im Haus oder über unser Künstlernetzwerk, Abstimmung mit Kuratoren und Gestaltern, Anpassung an die Raumgeometrie.

3 · Installation

Aufbau, Einmessen, Abnahme

Montage, Verkabelung, Mapping und Softedge vor Ort, Zeitplan einrichten, Dokumentation und Einweisung Ihres Teams.

4 · Betrieb

Laufen lassen, betreuen

Fernwartung, Support am selben Werktag, kostenlose Trainings für neue Mitarbeitende, Content-Updates für die nächste Ausstellung.

Grundriss, Wunschflächen und Laufzeit genügen für eine erste Konfiguration mit Kostenrahmen.Projekt anfragen
Referenzen

Immersive Räume und Ausstellungen

Häufige Fragen

Medienserver in der Ausstellung

Wie viele Projektoren kann ein Server für einen immersiven Raum treiben?

Bis zu 16 Ausgänge aus einem FXServer. Für größere Räume laufen mehrere Server synchron: im Lighthouse Berlin fünf FXServer mit 40 Projektoren auf 100 m² inklusive Boden.

Läuft die Installation während der Öffnungszeiten automatisch?

Ja. Zeitpläne starten und stoppen das Playout, schalten die Projektoren und der Server startet nach Stromausfall automatisch neu und lädt das Projekt. Status und Fehler meldet StageDesigner ins Netzwerk.

Was passiert, wenn ein Projektor ausfällt?

Das EDID-Management in Hardware hält die Ausgangskonfiguration. Ein Ersatzgerät wird angeschlossen, das Mapping für diesen Ausgang bleibt. Für kritische Installationen steht ein zweiter Server mit demselben Projekt bereit.

Können Besucher mit der Installation interagieren?

Ja. Taster, Sensoren, Tablets und Apps steuern Cues über OSC, TCP/UDP oder JavaScript. Kameras liefern Live-Bilder über SDI oder NDI.

Wer produziert den Content?

Auf Wunsch wir, gemeinsam mit Ihren Kuratoren und Gestaltern oder über unser Künstlernetzwerk. Vorhandener Content wird mit dem Mapping-Tool an die Raumgeometrie angepasst.

Was kostet ein immersiver Raum?

Der Medienserver beginnt bei 14.637 € (FXServer) oder 5.831 € (GastspielServer für kleine Räume). Projektoren, Montage und Content hängen vom Raum ab. Mit Grundriss und Laufzeit erstellen wir einen Kostenrahmen für Ihren Förderantrag.

Nächster Schritt

Grundriss schicken, Konfiguration erhalten

Mit Raummaßen, Wunschflächen und Laufzeit erstellen wir eine Server- und Projektorkonfiguration mit Kostenrahmen für Ihren Förderantrag oder Ihre Ausschreibung.